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Sümeg
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Sümeg
ist eine Gemeinde mit 6.850 Einwohnern nördlich vom
Keszthelygebirge am Westbalaton. In
Sümeg steht hoch,
weit aus der Ferne unübersehbar und malerisch, die
größte und
am besten erhaltene Burgruine der Gegend.
Mit der Burgbefestigung wurde
gleich nach dem Tatareneinfall ab 1260 begonnen. Die Burg wurde von den
Türken vielfach belagert, konnte aber von den Osmanen nie
erobert werden. Dafür dezimierten die Türken die
Bevölkerung am Fuße der Burg. Im Jahre 1552 wurde
der Bischofssitz aus Veszprém
in die Burg von Sümeg verlegt und hier überlebte der
Klerus die Zeit bis zur Befreiung des Landes im Jahre 1686.
Im
15.-16. Jahrhundert gegen die
Türken stark ausgebaut spielte die Festung eine wichtige Rolle
auch im Kurutzenaufstand von Rákoczi. Obwohl die Burg nach
dem Friedensbeschluß den Österreichern kampflos und
einigermaßen heil übergeben
wurde, ruinierten die Habsburger die
Befestigungsanlagen im Jahre 1713.
Kurz danach begann die während der
türkischen Besatzungszeit stark dezimierte
Bevölkerung mit dem Wiederaufbau der Gemeinde Sümeg. Der
Bischofspalast von Bischof
Márton Padányi-Bíró wurde
zwischen 1748 und 1755, die Franziskanerkirche und Kloster 1653 und die
römisch-katholische Pfarrkirche im Jahre 1757 im Barockstil
gebaut. Letztere sind mit den berühmten Fresken des
österreichischen Malers Anton Maulbertsch geschmückt - mit
den besten, die er jemals malte. Das barocke
Hertelendy-Herrenhaus ist aus dem 18. Jahrhundert. Das Geburtshaus des
Erzählers Sándor Kisfaludy ist heute ein
Gedenkmuseum. Eine einmalige Ausstellung zeigt die Geschichte von
Sattel- und Pferdegeschirr.
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Anfang
der 1970er Jahre bereits restauriert, werden die Ruinen
erneut und nun schon seit zwei Jahrzehnten renoviert. Intensiv
gearbeitet wird erst seit 2009, als man EU-Gelder bekam und
dafür auch
die Gemeinde etwas
vorstrecken musste. Türme werden erneuert, die Basteien und
die Dachkonstruktion werden befestigt, ebenso die Burgkapelle.
Insgesamt werden rd. 3 Millionen Euro in die
Renovierungsarbeiten investiert und sie sollen Ende Juli 2011
beendet werden. Die Burg kann während der Arbeiten besucht
werden. |
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Die
Burgruine von Sümeg ist seit eh und je einen Besuch wert.
Aufnahme rechts: Januar 1967.
Touristik:
Oben aus der Burg sieht
man bei sehr schönem Wetter bis nach Graz in
Österreich. In der
Burg kann die Ausstellung zur
Festungsgeschichte besichtigt werden. Unterhalb
der Burg befinden sich einige gastronomische
Betriebe
und ein Waffen- und Kutschenmuseum.
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Verlockend ist das
mittelalterliche Festmahl im Rittersaal, wofür der Tourist bis
zu zwei Studen
opfern
sollte für die Besichtugung des angebauten
landwirtschaftlichen Betriebes samt
Stallungen. Da
wird auch Reiten
angeboten. Je
nach Jahreszeit finden die Burgfestspiele mehr oder weniger
häufig statt, im Hochsommer bis zu 4 Tage lang in der Woche. Dabei
werden
mittelalterliche Sitten in Erinnerung gebracht. |
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Ungarn-Tourist Team
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