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Wetter in Ungarn |
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Zamárdi
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 Zamárdi
liegt zwischen Siófok und der Fähre zur Halbinsel
Tihany. Die Ortschaft erstreckt sich auf einer schmalen Landstreifen
zwischen dem südlich gelegenen Hügelland und dem
Plattensee.
Lange
und flache Badestrände kennzeichnen Zamárdi. Das
gepflegte Freibad erstreckt sich auf einer 3 km langen
Ufergelände, der Strand ist besonders familienfreundlich. In
Zamárdi ist das Parken mit dem Auto gebührenfrei -
im Gegensatz zu vielen Gemeinden am Balaton.
Zahlreiche
Veranstaltungen im Sommer sorgen für keine Langeweile in
Zamárdi. Die Sommersaison beginnt mit einer feierlichen
Saisoneröffnung zu Pfingsten und endet mit einem
Saisonabschluss am 20. August, am großen Nationalfeiertag -
dem Stefanstag. Die Sommersaison ist dann noch - je nach Wetterlage -
etwa bis zum 10. September zu genießen.
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Die
Ortschaft wurde urkundlich im Jahre 1082 erstmals genannt und
zählt heute 2.200 Einwohner. Hier siedelten einst die Awaren,
die
hier ihre Gräberfelder hinterlassen haben. Von den Awaren
vermutet man seit kurzem, dass sie nach dem Frankenschlag doch
nicht ganz
in der Weltgeschichte versunken sind, sondern identisch sind mit dem
Volk der Langobarden, die letztendlich in der Lombardei um Pavia
ansiedelten. Der vielleicht glaubwürdige Beweis
hierfür liegt in einer Farbgrube in
der
Ortschaft Lovas im Nordosten des Plattensees.
In den
Jahren 1593-1596 verwüsteten die Türken
Zamárdi vollständig, sie
haben die gesamte Bevölkerung, Frauen, Alte und
Kinder, restlos
abgemetzelt, weil die Buchhalter der Türken im Burg von Buda
vermuteten, sie würden zuwenig Steuer zahlen.
Erst im
Jahre 1740 begann die Wiederbesiedlung der Ortschaft auf
Anweisung der Abtei von Tihany. Die im Alten Dorf
1770-1774 im Barockstil erbaute röm.-kath. Pfarrkirche ist
besonders sehenswert, sie steht unter Denkmalschutz.
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Ein
Bauernhaus in der Fő utca Strasse 83, erst 1847 erbaut, ist heute ein
Heimatmuseum, sehenswert sind auch die Baudenkmäler in der Fő
utca Strasse 120 und 129. Ein beliebtes Ausflugsziel in
Zamárdi ist der Aussichtsturm an der Anhöhe Kőhegy
am Westrand der Gemeinde. Hier gewinnt man einen Überblick
über den gesamten Balaton und die südlich gelegene
Hügellandschaft. Letztere ist ein Weinbau- und struppiges
Mischwaldgebiet. Vom Bahnhof wird der Tourist von farbigen Markierungen
geleitet über alle Sehenswürdigkeiten von
Zamárdi geführt. Diesen ausgiebigen Spaziergang
kann man auch auf Fahrrädern bewältigen.
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Ungarn-Tourist Team
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