| UNGARN |
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Budapest
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ANGELN UND JAGD |
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ESSEN und TRINKEN |
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PROGRAMME |
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BUDAPEST |
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BALATON |
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AGB |
Kontakt |
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Piste und Lageplan
der Eintrittskarten |
über
den Hungaroring bei Budapest |
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Gefahren werden 70 Runden = 306,67 km;
-
Eine
Runde ist 4.381 Meter
lang und hat 14 Kurven;
- Der größte Höhenunterschied
beträgt 36 Meter;
- Die größte Steigung 6,2%, der
Abwärtsgang sinkt mit max. 7%;
- Die Zielgerade ist 789 Meter lang, die
Länge der Boxengasse beträgt 304 Meter;
- Die Strecke
zwischen Autobahn M3 und Hungaroring heißt "Bernie
Avenue".
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Die
Tribünen sind in die umliegenden Hügel integriert und
ermöglichen beste
Sicht auf ca. 80% der Rennstrecke, die größte
Sichtweite im Formel-1
Zirkus überhaupt.
Die
Piste in
einer Hügellandschaft der
nördlichen Pusztaausläufe gilt als wellig
und staubig. Bei
Trockenheit besteht Rutschgefahr über den Staub, noch
gefährlicher ist jedoch die schmierige
Fahrbahn bei
einsetzender
Regennässe. Es gibt kaum eine
Möglichkeit
zur Überholung - und wenn das Wetter mitspielt, wie
fast
immer,
dann beansprucht die sommerliche Hitze die Fahrer
äußerst stark. Ein richtiges
Regenrennen gab es
bisher nur im
Jahre 2006, ein verrücktes Rennen, das Jenson Button in seinem
Honda
für sich entschied, weil sein Team die besten
Wetterpropheten hatte und dreimal richtig zwischen
Normal-,
Regen- und
Intermedialreifen wechselte.
Fahrerstrategien:
Ein Überholen ist seit
dem Umbau im Jahre 2003 eher möglich, trotzdem: 14 enge Kurven
und nur
eine 770 Meter lange Gerade machen Überholmanöver
fast unmöglich, zumal
auf 66% der Strecke gebremst wird. Für die Zuschauer wichtig
zu wissen:
in den ersten 3-4 Runden wird zuerst der Staub vom Fleck
bereinigt, danach werden die Runden laufend, bis zu 4 Sekunden
schneller. Die Pit-Stop-Strategie
hat
einen wesentlichen Anteil am Erfolg. Da man kaum überholt
wird, werden
die
Tanks vor dem Start voll aufgefüllt, damit man mit einer
Füllung
am weitesten kommt und dann seine schnellste Runde drehen
kann,
wenn die
Konkurrenz womöglich schon in der Boxengasse und nicht im Wege
steht.
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Für
motorisierte Formel-1
Gäste verkehrsgünstig liegen unsere
Ferienapartments:
wo
auch das Parken
kein Problem ist.
Alle
Unterkünfte in
Budapest
sind erfahrungsgemäß ausgebucht
während der Formel 1 Tage. Wir sind jedoch vor
Ort und auch im
letzten Moment gerne bereit, für Sie eine geeignete Unterkunft
zu
besorgen.
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Nur
wenige Tage nach dem Formel-1 Rennen findet das "Sziget Fesztival"
jedes
Jahr auf der Donau-Werftinsel in Óbuda im Nordwesten von
Budapest
statt. Dies ist die größte
Rockveranstaltung in Europa und dauert etwa
eine Woche. Auch
für den Besuch des
Sziget Fesztivals eignen sich eine Reihe von Ferienwohnungen
in
unserem Angebot. Eine frühzeitige Reservierung ist
erforderlich, erfahrungsgemäß vergeben wir die
letzten
Apartments etwa einen Monat vor dem Festival.
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Folgende Termine ohne Gewähr, da sie
alle lfd. Änderungen
unterliegen
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Hungaroring
Programm am
Freitag |
|
09:00-09:45
|
Porsche
Pirelli Supercup |
Freies
Training |
|
09:55-10:40
|
F1 Paddock Club
|
Besuch
der Boxengasse (Pitlane) |
|
11:00-12:00
|
Formel 1
|
Freies
Training |
|
13:00-14:00
|
Formel 1
|
Freies
Training |
|
14:30-15:00
|
Porsche
Pirelli Supercup |
1.
Qualifikation |
|
16:15-17:00
|
Formel 3000 International
|
1.
Qualifikation |
|
17:30-17:45
|
Formel 3000 International
|
2.
Qualifikation |
|
|
|
|
Hungaroring
Programm am
Samstag
|
|
08:00-08:30
|
F1 Paddock Club
|
Besuch
der Boxengasse (Pitlane) |
|
09:00-09:45
|
Formel 1
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Freies
Training |
|
10:15-11:00
|
Formel 1
|
Freies
Training |
|
11:15-12:00
|
F1 Paddock Club
|
Besuch
der Boxengasse (Pitlane) |
|
13:00-14:00
|
Formel
1 |
1.
Qualifikation |
|
15:00-16:15
|
Formel 3000 International
|
1.
Qualifikation (38+1 Runden) |
|
16:45-17:15
|
Formel 3000 International
|
2.
Qualifikation |
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| Hungaroring
Programm am
Sonntag |
|
08:00-09:00
|
F1 Paddock Club
|
Besuch
der Boxengasse (Pitlane) |
|
09:30-11:00
|
Formel 1
|
Warm
Up |
|
10:20-11:00
|
Porsche Pirelli Supercup
|
Rennen
(16+1 Runden) |
|
11:00-11:45
|
F1 Paddock Club
|
Besuch
der Boxengasse (Pitlane) |
|
11:00-11:10
|
Formel 1
|
Drivers
Briefing |
|
11:10-11:30
|
Formel
1 |
Drievers
Parade |
| 12:45-13:15 |
Formel
1 |
Startaufstellung
|
| 13:30-13:45 |
Formel
1 |
Boxengasse
geöffnet (Pitlane opening) |
| 13:45 |
Formel
1 |
Boxengasse
schließt (Pitlane closing) |
|
14:00-15:50
|
Formel 1
|
Rennen
(77+1 Runden) |
|
15:50-16:00
|
Formel 1
|
Siegerehrung |
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| Formel 1 Glossar |
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2011
traten eine Reihe von
Regeländerungen in Kraft, die wichtigsten sind:
- Pro
Team dürfen nur noch 350 Mitarbeiter am Boliden werkeln,
- Pirelli
ist neuer Reifenlieferant,
-
Der Doppeldiffusor wird
verboten,
- Das
Energie-Rückgewinnungssystem KERS wurde erst 2009
eingeführt, 2010 verboten und 2011 wieder zugelassen.
|
RTL-Wunschkandidat
Vettel ist
"Weltmeister" geworden am 14.11.2010:
Wir
gönnen ihm die Freude, er soll glauben, dass er besser
ist, als andere. Ob Vettels Gesamtsieg eine
Eintagsfliege bleibt, ist hier
keine Frage. Er ist der aktuelle Zuschauermagnet, der
für Einschaltquoten sorgt. Das braucht RTL -
ein deutsches Wunder!
Wir
würden so gerne Vettels weltmeisterliche
Fähigkeiten gegen Ferrari am liebsten in einem Honda
prüfen.
|
"Bild
Zeitung" schreibt am
04.11.2010:
"Ferrari-Schummler
kündigen Stall-Order vor dem
Brasilien-Rennen an" und fragt:
"Wird es
die verlogenste Titel-Entscheidung aller Zeiten? "
|
Grand Prix
von Korea auf der
neuen Piste in
Yeongam am 24. 10. 2010:
Endlich
einmal ein Rennen,
das durch Können von erfahrenen Piloten und nicht von
stärkeren Motoren entschieden wurde. Ein
Superrennen, das Ex-Weltmeister Fernando Alonso in einem
Ferrari gewann. Teamkollege Massa
fuhr auf den dritten Platz. Ex-Weltmeister
Hamilton belegte den zweiten Platz und der siebenfache Weltmeister
Michael Schuhmacher kam auf den vierten Platz. Zwei Ferrari und zwei
Mercedes landeten auf den ersten vier Plätzen.
Von
den 24 gestarteten
Boliden haben 15 bis zum Ziel ausgehalten.
Weltmeisterschaftsanwärter
Sebastian Vettel flog in der 46. Runde aus dem Rennen, weil er seinen
Motor überforderte. Der Motor von Renault
gab
den Geist nach insgesamt 1.600 km auf. Das ist keine gute Werbung
für Renault!
|
Grand Prix
von Japan in
Suzuka am 10. 10. 2010:
Mit 0,9
Sekunden Vosprung gewinnt Sebastian Vettel das Rennen. Da muss
einer schon blind sein, dem es nicht auffiel, wie Red Bull
Teamkollege und Weltmeisterschaftsanwärter Webber vor dem Ziel
abbremste, damit Vettel als Erster vor ihm ins Ziel kommt.
Ob der deutsche Fernsehsender RTL einen deutschen Sieger
für bessere Einschaltquoten oder die restlichen Rennpisten
eine spannende Weltmeisterschaftstabelle für mehr Zuschauer
nötig
haben? Die
Beantwortung dieser
Frage überlassen wir Ihnen gerne. Beide Faktoren sind
von enormen wirtschaftlichlichen Interessen geprägt.
|
Formel-1
bald ohne Reifen?
Die
Wirtschaftskrise macht auch der Formel 1 zu schaffen.
Nachdem
sich bereits mehrere Hersteller und Sponsoren aus dem Rennen
zurückgezogen haben, erwischt es nun Reifenhersteller
Bridgestone. Die Japaner beliefern seit 1997 die Formel 1 mit
ihren Pneus. Nach dem Ausstieg von Michelin hatte Bridgestone in
den zwei Saisonen 2008 und 2009 das Reifenmonopol.
Nun kündigte Bridgestone an, seinen mit Ende 2010
auslaufenden Zulieferervertrag nicht weiter zu verlängern.
|
Ist
Formel-1 bald am Ende?
Da
ist zwar noch vieles im Nebel, es ist aber schon soviel ausgesickert,
dass ein Scheich im vorderen Orient 20 Boliden mit gleichen technischen
Daten bestellt hatte und diese bereits geliefert worden sein sollen.
Wann und wo der neue
Rennzirkus stattfindet, steht zwar noch im Nebel, aber man kann schon
heute sagen, dass die Rennen mit gleich starken Motoren nur
ehrlicher werden können und der künftige
Weltmeister tatsächlich
der beste Fahrer ist - womöglich, wenn
nicht Boxenstops, gelbe und
blaue Fahnen den Rennablauf bestimmen werden.
|
Das
Rennen
2009 begann nach einer Reihe von Regeländerungen und es wurde
sofort klar, dass diejenigen, die ihre Binsenweisheiten seit vielen
Jahren mit
großer Klappe in die Fernsehkameras streuten, verstummten
womöglich für lange Zeit. Nichts zu hören
war nach zwei
Rennen von den für McLaren-Mercedes
Verantwortlichen, allen voran
von Norbert Haug und seinem Weltmeister Hamilton - mit nur einem Punkt
in zwei Rennen befinden sie sich
nur noch unter "ferner liefen". Irgendwas schein da hinter den Kulissen
schon lange zu brodeln, denn ein Weltmeister nach dem anderen
verlässt das Team und alle in einer Phase, als die Techniker
keinen weltmesiterlichen Boliden bereitstellen können - oder
gar
wollen, das munkelt man auch. Nach zwei Rennen hat nun Hamilton die
Nase voll und will weg, wie schon seine Vorgänger
Räikkönen und Alonso in den letzten Jahren. "Lewis
leidet
unter seelischen Höllenqualen bei McLaren-Mercedes", meldet
die Sun, die
englische Parallele zur gutinformierten Bild Zeitung.
Auch das Ferrari Team scheint
nach zwei Rennen in der Formel 1-Geschichte in Vergessenheit geraten zu
sein und erlebte mit einem erneuten Nuller in Malaysia ein
weiteres Fiasko.
Die italienische Presse macht dafür den siebenfachen
Weltmeister
Schumacher verantwortlich, der bei den Reifenwechseln unter
allen Rennställen einzig allein alles
verkehrt entschied.
Jenson Button gewann die ersten zwei Rennen der Saison 2009, ein Name,
der Honda zur Aufgabe und Kündigung bei Formel 1
führte.
Nun ist er ein Favorit für den Gesamtsieg geworden und bewies
damit seine Fähigkeiten, die bei Honda nicht zu
tragen kamen -
wir erinnern hier an die Versetzung von Villeneuve aus einem Renault in
ein
Honda, weil er es in der Schumacher
Ära gewagt hatte, über
die
weltmeistermachenden
Aktivitäten am grünen Tisch meckerte - wozu auch die
Verstzung
von Schumacher von Renault in ein Ferrari ebenfalls reichlich beitrug.
Aus
der
Gerüchteküche: Formel 1 bald am Ende?
Notiz
zum Saisonende 2008
In
Nordamerika findet kein Rennen mehr statt - es ist auch fraglich, wie
lange noch die in der EU verbotene Zigarettenwerbung auf den Rennpisten
erlaubt bleibt, ohne die das Rennen für alle ein
Verlustgeschäft wäre.
Ein
unerwartetes Wunder war die
Entscheidung im Sinne von Ferrari keinesfalls!
Es
gab schon eine Reihe von rennentscheidenden Maßnahmen
für Ferrari.
Wann
gab es je eine einzige
rennentscheidende Maßnahme gegen Ferrari?
Der
Rennabbruch, als Ferrari im Regenrennen bei Fuji 2007 die falsche
Reifenwahl traf und dadurch schon nach der ersten Runde als sicherer
Verlierer aussah, war sicherlich eine Entscheidung für
den Gesamtsieg von Ferrari.
Aus
Insiderkreisen
sickern immer mehr Details über die Machenschaften Ferraris.
So
wunderte sich Nigel Stepney, der frühere Chefmechaniker von
Ferrari
über dieses Urteil in einem Interview am 03. Oktober 2007, als
er
bekannt gab, wie er jahrelang mit technischen und
renntaktischen Informationen
aus dem McLaren Rennstall versorgt wurde. Auch die
Äußerung von Norbert Haug von McLaren
läßt einiges erahnen. Er findet
das Urteil ungerecht und begründete seine Meinung mit
der gleichzeitigen Spionage von Renault gegen McLaren,
wovon die "FIA" nicht einmal hören will.
Es
ist
schon magisch, wie die "FIA"
und mit welcher Legitimität seit Jahren im Sinne von
RTL-Zuschauermagnet Schumacher und damit konsequent
für
Ferrari Entscheidungen traf. Das ging schon los, als Schumacher
den Briten Daimond Hill von der Piste schubste, dafür in einem
"FIA"-Urteil nicht bestraft und so Weltmeister werden
durfte. Wie oft wurden schon bei Ferrari tiefer als erlaubt montierte
Bodenplatten
entdeckt? - immer ohne Konsequenzen, die die
Anzahl der Weltmeisterschaften von Schumacher hätten
schmälern können.
Die
Spionageaffäre 2007 bekam Ferrari trotzdem zu
spüren und ihre
Siegesserie
brach plötzlich ab, als bei Ferrari
erneut tiefergelegte
Bodenplatten bekannt,
bzw. ausspioniert wurden - und
schon wieder ohne Konsequenzen am grünen Tisch. Warum auch
immer,
hinter dem
vielfachen Weltmeister Schumacher stand schon während seiner
gesamter
Karriere ein Stern mit einem großen
Fragezeichen.
Nach der
Abqualifikation
von Daimond Hill am grünen Tisch folgte die
Geschichte mit Jaques Villeneuve, als Schumacher dem Formel-1-Newcomer
aus Kanada in einem gleichwertigen Boliden von Renault in der
Weltmeisterschaft klar unterlag. Vielleicht damit
es nicht wieder passiert, Villeneuve durfte danach nur noch im
sicheren Looser Honda fahren und Schumacher bekam einen Superschlitten
von Ferrari. So werden bei Formel 1 die Weltmeister am grünen
Tisch
gemacht. - Wie sollte Vielleneuve seinen Weltmeistertitel verteidigen
im Honda? Als
Vielleneuve sich über eine Reihe von
Ungerechtigkeiten hinter
den
Kulissen der Formel-1-Organisation auspacken wollte, bekam er
einen Maulkorb durch die Androhung einer drastischen Geldstrafe und des
Rauswurfs aus dem Formel-1-Zirkus. Er schwieg und hörte
früher auf,
als geplant, womöglich nach einer kräftigen
Abfindung. - Erfolg mit Skrupel
- müßte das Motto bei Formel-1
heißen!
|
Pressestimmen zur
Spionagenaffäre
nach der drastischen "FIA"-Entscheidung am 13. September 2007:
La
Repubblica (Italien): "Schwere Strafe: Die
McLaren-Spione bekommen keinen Konstrukteurs-WM-Titel. Aber das letzte
Wort ist noch nicht gesprochen. Was für ein Chaos für
2008. So wird es
nie enden. Montezemolo ist zufrieden, aber nur teilweise. Das Urteil
lautet: Ihr habt betrogen, also habt ihr keinen Sieg
verdient."
Corriere
della Sera (Italien): "McLaren bestraft, die Piloten sind
gerettet. Das ist eine Justiz mit doppelter Heuchelei! Ein schwarzer
Tag für den Sport und jeden, der glaubt, in der Formel 1 gebe
es noch
eine Ethik. Etwas Schlechteres hätte sich die FIA nicht
ausdenken
können. Man wollte das Image der Formel 1 und die laufende WM
retten,
deshalb hat man nur das Team bestraft. So aber wird keine Gerechtigkeit
erzielt. Diejenigen, die die Formel 1 regieren, denken nur ans
Geld."
The
Telegraph (England): "Hamilton darf weiter von der WM
träumen.
Aber er steckt trotzdem in einem Dilemma. Denn hinter seiner Zukunft
bei McLaren steht ein großes Fragezeichen. Das gilt
für die ganze
Formel 1. Es scheint, als liege der Sport in
Trümmern."
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| Hungaroring-Info &
Glossar |
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Das
Rennen
2011 verlief am Hungaroring
ungewöhnlich. Seit 26 Jahren an
höllische, über 30°C Temperaturen und
Trockenheit gewohnt, erlebten die Piloten zum zweiten Mal nach 2006 ein
Regenrennen, nun bei
Temperaturen um 16°C. 2006 in Honda, diesmal in McLaren
Mercedes gewann Jenson Button beide Regenrennen. 2006
feierte Button seinen ersten Sieg überhaupt.
Der Sieger 2011 ist Jenson Button in McLaren Mercedes vor
Sebastian Vettel
in Red
Bull und Fernando Alonso in Ferrari. Vierter wurde Lewis
Hamilton
in McLaren Mercedes, der lange als sicherer Sieger aussah,
aber
zwei Fahrerfehler ihn auf den vierten Platz
zurückwarfen. Den Dreher am Ende einer besonders
nassen Kurve in Runde 47 hätte er noch als
Sieger überlebt, aber ein mislungener Reifenwechsel
bescherte ihm eine zusätzliche Boxengassenfahrt mit
rd. 20 Sekunden Zeitverlust und eine weiteren
20 Sekunden Durchfahrtstrafe in Runde 57.
Mit insgesamt 6 Reifenwechsel verzockte er sich den Sieg.
Während
Red Bull Fahrer Sebastian Vettel die
ersten 8 Rennen der Saison 2011 in Serie gewann, konnte er am
Hungaroring dem Sieger nur noch das Wasser reichen.
Vettel
verlor nach seiner Siegesserie nun das dritte Rennen
hintereinander und die Konkurrenz
beginnt schon zu lästern: Button meint, McLaren Mercedes hat
technisch stark aufgeholt und die Spitze erneut erobert.
Gazzeto dello Sport bemängelt bei Vettel, dass er ein
schlechter Verlierer ist, begreife noch immer nicht, dass seine Zeit
abgelaufen ist und könne dabei seine Enttäuschung
kaum noch verbergen. |
Siegerpodest
in 2008 von
links:
Zweiter Timo Glock in Toyota,
Sieger
Kovalainen
in Mercedes, Dritter Raikkönen in Ferrari.
Das Rennen 2007
verlief ungewöhnlich und wurde womöglich vor dem
Rennen am grünen Tisch
entschieden. Alonso - bisher mit 24 Jahren jüngster
Weltmeister -
insgesamt zweimal mit dem Renault-Team in den
Jahren 2005 und
2006. Nach dem Wechsel zu McLaren-Mercedes
erhoffte er die Fortsetzung seiner Erfolge. Doch Newcomer und
Teamkonkurrent Hamilton (nur 22 Jahre alt) kreuzt seine Hoffnungen und
führte vor dem Rennen am Hungaroring in 2007 die Rangliste in
der Fahrerwertung an.
Beim
Grand Prix 2007 in Budapest hatte sich die Auseinandersetzung der
beiden Titelkandidaten im Silberpfeil-Cockpit zugespitzt. Alonso hatte
kurz vor dem Ende der Qualifikation mit einem ungewöhnlich
langen
Boxen-Stopp seinen Teamkollegen blockiert. McLaren-intern wurde
Hamilton eine Mitverantwortung gegeben, da er entgegen der Anweisung zu
Beginn des letzten Qualifikationsteils seinen Rivalen nicht
überholen
ließ. Die Formel-1-Juroren
haben Alonso vor
dem
Start von der Pole auf den
sechsten Rang versetzt und das McLaren Team bestraft,
indem die Punkte in den Konstruktions-Punktewertung nicht
mitberechnet werden sollten.
Hamilton
siegte zum
dritten Mal in dieser
Saison, dieses Mal vor Raikkönen (Ferrari) und Nick Heidfeld
(BMW), Alonso wurde vierter. Drei Tage nach dem Rennen hat McLaren
gegen die Entscheidung der Rennkommissare Einspruch eingelegt, durch
den die Silberpfeile 15 Punkte in der Teamwertung verloren haben. Damit
muss das Berufungsgericht des Motorsport-Weltverbandes FIA, das am 13.
September auch über die Verwicklungen von McLaren-Mercedes in
die
Spionage-Affäre befindet, über den Fall entscheiden.
Ein Termin für die
weitere Verhandlung steht noch nicht fest.
|
Aus
der Budapester Zeitung vom 28. August 2002:
"Beim
Formel-1-Grand-Prix
vergangene Woche auf
dem
Hungaroring waren auf der Strecke die Verhältnisse klar:
Ferrari holte
nun auch
den Konstrukteurs-Weltmeistertitel. Doch die Zukunft der Rennstrecke
ist nicht
so stabil, wie die sportliche Leistung der italienischen Rennboliden.
Im
Vergleich zum Zuschauerrekord 2001 verbuchte man einen
Rückgang von 30
Prozent.
Obwohl Bernie Ecclestone mit der Organisation zufrieden war, bleibt
unklar, ob
nach 2006 noch Formel-1-Rennen in Mogyoród gefahren werden.
Bild:
Ferrari-Pilot Rubens Barichello (links) gewann den Großen
Preis von
Ungarn vor
Michael und Ralf Schumacher. Ferrari-Teamchef
Jean Todt (zweiter von links)
feierte mit."
Zum
17. Großen Preis von
Ungarn am 18. August 2002 pilgerten 70.000 Zuschauer, dies bedeutet
einen deutlichen
Rückgang im Vergleich zum mit 100.000 Besuchern ausverkauften
Rennen
letztes
Jahr. Angesichts des vorzeitigen Titelgewinns durch Michael Schumacher
und der
allgemeinen Tourismusflaute war der schwächere Besucherstrom
auch nicht
überraschend.
Die
für die Abwicklung des
Rennens verantwortliche Hungaroring Sport
Rt. ging
auch von weniger Zuschauern als im Vorjahr aus, doch hoffte man darauf,
dass die
Einnahmen aus dem Kartenverkauf, die letztes Jahr drei Milliarden
Forint
betrugen, sich in etwa halten lassen. Zwar gibt es noch keine
offiziellen
Zahlen, aber dass die Hoffnung von Hungaroring Sport ein Wunschtraum
war, steht
jetzt schon fest. Selbst optimistische Schätzungen gehen von
Einnahmeneinbußen
beim Kartenverkauf in Höhe von mehreren hundert Millionen
Forint aus.
|
Mit der Organisation und dem
Rennverlauf, bei dem Rubens Barichello
souverän
vor Michael Schumacher und Ralf Schumacher siegte und somit Ferrari zur
Konstrukteurs-Weltmeisterschaft verhalf, zeigten sich die meisten Teams
und vor
allem auch Bernie Ecclestone zufrieden. Dieser traf sich am Rande des
Rennens
mit dem ungarischen Sportminister György Jánosi,
bei den Verhandlungen
ging es
allerdings nur um Allgemeines. Über den kritischen Punkt, dem
Abschluss
des
Vertrags, der dem Hungaroring die Austragungsrechte für
Formel-1-Rennen
zwischen 2006 und 2011 sichern würde, wurde nicht gesprochen.
Noch vor
zehn
Monaten hieß es, Ungarn sei höchst interessiert und
könnte sich als die
weltweit erste Rennstrecke die Formel-1-Austragungsrechte für
die Periode von
2006 bis 2011 sichern.
|
Aus ungarischen Zeitungen nach
dem Rennen 2002
Nachrichtentitel
- hier de
Übersetzungen:
"Keine einzige Überholung, das Rennen wurde beim Boxenstopp
entschieden,
manche meinen sogar, von den PR-Werbestrategen des Formel-1 Zirkus"
"70.000 Zuschauer wissen nicht mehr, was Formel-1 mit Sport zu tun
hat"
"Gänsemarsch im Eiltempo"
"Zukunft
des Hungarorings ungewiss
- Formel-1-Rennwochenende
mit Millionenverlust"
"Was sieht man im RTL überhaupt?"
Formel 1 wird in Ungarn als die Nachfolgesendung der vielen
CATCH Kämpfe im
deutschen TV-Sender RTL angesehen,
deren Übertragung erst dann eingestellt wurde, als
Schüler aus
Grundschulen begannen die Eltern bohrend zu fragen, warum kein Knochen
bricht, wenn beim RTL-CATCH der Kopf des Gegners in die
Eisenstange gehauen
wird?
|
Pressemeldungen
vor
dem Hungaroring-Rennen im Jahre 2002:
Dass
die Verhandlungen jetzt erst einmal auf Eis gelegt worden sind, mag
auch
daran liegen, dass auch Bernie Ecclestone nicht mehr so sorglos planen
kann, wie
noch vor einigen Jahren. Denn die großen Autohersteller haben
angedroht, ab
2008 ihre eigene Rennserie zu starten. Sie wollen, dass die graue
Eminenz der
Formel 1 die Verteilung der Formel-1-Profite nach dem Ablauf des
Concorde-Vertrags 2007, der das meiste Geld an Ecclestones Unternehmen
weiterleitet, ändert. Nichts belegt die Ernsthaftigkeit der
Absichten
der
Autofirmen besser, als die erfolgte Gründung einer
für die Organisation
der
neuen Rennserie verantwortlichen Firma.
|
19. August
2001: Michael
Schumacher hat seinen
vierten WM-Titel beim GP von Ungarn 2001 eingefahren: Unser Schumi hat
sich endgültig in
die Geschichtsbücher der Formel 1 gefahren. Erstmals seit
Alberto
Ascari 1952/53 hat damit ein Ferrari-Pilot seinen WM-Titel verteidigt.
Mit 51 GP-Erfolgen liegt Schumi jetzt gleichauf mit Rekordsieger Alain
Prost. Ferrari
ist auch Team-Champion: Der Doppelsieg in Ungarn hat Ferrari nicht nur
die Fahrer-WM eingebracht. Dank des zweiten Platzes von Rubens
Barrichello sind die Roten auch in der Konstrukteurs-Wertung nicht mehr
einzuholen.
18.
August 2001: Der
Hungaroring bleibt mindestens bis 2006 im Rennkalender, Bernie
Ecclestone
hat den Vertrag mit Hungaroring um fünf Jahre
verlängert.
|
|
Wir fordern
Rennen
- ohne
Boxengasse;
-
kein Nachtanken;
-
Katalysatoren für
den Umweltschutz;
- keine
Anweisung zum
Überholen lassen - Abschaffung der blauen Fahne!
-
gleiche Motoren für angeblich weniger gute Fahrer,
nicht Zuschauermagnete, sondern die besseren Fahrer sollen die
Sektflaschen öffnen, aber vor allem:
Der
siebenfache "Weltmeister" und
RTL-Zuschauermagnet Schumacher soll seine Formel-1-Tauglichkeit
in einem Honda beweisen! ....In einem Renault
triumphierte Newcomer Jacques Villeneuve über
"Weltmeister" Schumacher im Jahre 1997, der damals in einem
gleichwertigen
Renault fuhr. Damit
so ein Malheur den RTL-Marlboro Werbeträgern nicht
nochmals passiert, wurde der
wahre
Weltmeister
Villeneuve bei Renault mit so schlechten Motoren
beliefert, dass er im 12. Rennen erstmals über die
Ziellinie fahren konnte. Als er dann zu Honda wechselte und
darin
seine Chancenlosigkeit gegen Mercedes und Ferrari sah,
beendete er seine Formel-1 Laufbahn. Wir würden
gerne sehen, ob
Superstar Schuhmacher in einem Honda je einen Punkt gegen
Ferrari
hätte sammeln
können!
Aber der Werbesender RTL aus Köln
benötigt einen
deutschen Sieger für bessere
Einschaltquoten in Deutschland....
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Ung. Nationalhymne
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Ungarn-Tourist Team
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