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Formel 1 am Hungaroring in Mogyoród bei Budapest
   
   
Im Jahre 2012 findet das Rennen am Hungaroring
vom 27.  bis  29. Juli statt
   
   
Der Hungaroring befindet sich an der nordöstlichen Grenze der ungarischen Hauptstadt in der Ortschaft Mogyoród. Das Dorf liegt direkt an der Autobahn M3 nach Miskolc, 19 Kilometer entfernt vom Zentrum von Budapest - gemessen von der Kettenbrücke.
HőtérképApartments in Budapest
   
Seit 1986 wird der Große Preis von Ungarn in Mogyoród bei Budapest entschieden. Der Hungaroring wurde weitgehend nach den Ideen von Niki Lauda mit dem Motto „safety first“ gebaut. Unter Fahrern gilt der Hungaroring als die Strecke, auf der bis auf eine Stelle kurz vor dem Ziel schlecht zu überholen ist. Der Streckenverlauf erfordert die höchste Konzentration der Fahrer und soll noch schwieriger sein, als Monte Carlo. Fahrer bezeichnen die Piste als "Monte Carlo ohne Planken".
Geomorphologische Übersichtskarte auf Klick   
Zigarettenwerbung ist in der EU für den Otto Normalbürger verboten. Wie oder wofür auch immer, die Brüsseler Kommissare machen schon Ausnahmen. Abstrus oder korrupt sind sie bestimmt nicht, darauf kannst du schon wetten!

     

Vergrößerung auf Klick
   Piste und Lageplan der Eintrittskarten über den Hungaroring bei Budapest
     
 - Gefahren werden 70 Runden = 306,67 km;
 - Eine Runde ist 4.381 Meter lang und hat 14 Kurven;
 - Der größte Höhenunterschied beträgt 36 Meter;
 - Die größte Steigung 6,2%, der Abwärtsgang sinkt mit max. 7%;
 - Die Zielgerade ist 789 Meter lang, die Länge der Boxengasse beträgt 304 Meter;
 - Die Strecke zwischen Autobahn M3 und Hungaroring heißt "Bernie Avenue".

        
Die Tribünen sind in die umliegenden Hügel integriert und ermöglichen beste Sicht auf ca. 80% der Rennstrecke, die größte Sichtweite im Formel-1 Zirkus überhaupt.
   
Die Piste in einer Hügellandschaft der nördlichen Pusztaausläufe gilt als wellig und staubig. Bei Trockenheit besteht Rutschgefahr über den Staub, noch gefährlicher ist jedoch die schmierige Fahrbahn bei einsetzender Regennässe. Es gibt kaum eine Möglichkeit zur Überholung - und wenn das Wetter mitspielt, wie fast immer, dann beansprucht die sommerliche Hitze die Fahrer äußerst stark. Ein richtiges Regenrennen gab es bisher nur im Jahre 2006, ein verrücktes Rennen, das Jenson Button in seinem Honda für sich entschied, weil sein Team die besten Wetterpropheten hatte und dreimal richtig zwischen Normal-, Regen- und Intermedialreifen wechselte.    
 
Fahrerstrategien: Ein Überholen ist seit dem Umbau im Jahre 2003 eher möglich, trotzdem: 14 enge Kurven und nur eine 770 Meter lange Gerade machen Überholmanöver fast unmöglich, zumal auf 66% der Strecke gebremst wird. Für die Zuschauer wichtig zu wissen: in den ersten 3-4 Runden wird zuerst der Staub vom Fleck bereinigt, danach werden die Runden laufend, bis zu 4 Sekunden schneller. Die Pit-Stop-Strategie hat einen wesentlichen Anteil am Erfolg. Da man kaum überholt wird, werden die Tanks vor dem Start voll aufgefüllt, damit man mit einer Füllung am weitesten kommt und dann seine schnellste Runde drehen kann, wenn die Konkurrenz womöglich schon in der Boxengasse und nicht im Wege steht.
   
ÜbernachtungFür motorisierte Formel-1 Gäste verkehrsgünstig liegen unsere Ferienapartments:
   

   
wo auch das Parken kein Problem ist.

Alle Unterkünfte in Budapest sind erfahrungsgemäß ausgebucht während der Formel 1 Tage. Wir sind jedoch vor Ort und auch im letzten Moment gerne bereit, für Sie eine geeignete Unterkunft zu besorgen.  
   
Sziget FesztivalNur wenige Tage nach dem Formel-1 Rennen findet das "Sziget Fesztival" jedes Jahr auf der Donau-Werftinsel in Óbuda im Nordwesten von Budapest statt. Dies ist die größte Rockveranstaltung in Europa und dauert etwa eine Woche. Auch für den Besuch des Sziget Fesztivals eignen sich eine Reihe von Ferienwohnungen in unserem Angebot. Eine frühzeitige Reservierung ist erforderlich, erfahrungsgemäß vergeben wir die letzten Apartments etwa einen Monat vor dem Festival.
   
Folgende Termine ohne Gewähr, da sie alle lfd. Änderungen unterliegen
Formel 1  Terminkalender 2012
Termin
 Rennen
 Ort
18.03.
  GP Australien   Melbourne
25.03.
  GP Malaysia  Sepang
15.04.
  GP China  Schanghai
22.04.
  GP Bahrain  Manama 
13.05.
  GP Spanien  Barcelona
27.05.
  GP Monaco  Monte Carlo
10.06.
  GP Kanada  Montreal
24.06.
  GP Europa  Valencia
08.07.
  GP Großbritannien  Silverstone (ggf. Donington)
24.07.
  GP Deutschland  Hockenheim
29.07.
  GP Ungarn  Mogyoród bei Budapest
02.09.
  GP Belgien  Spa-Francorchamps
09.09.
  GP Italien  Monza
23.09.
  Singapur  Singapur
07.10.
  GP Japan  Suzuka
16.10.
  GP Südkorea  Yeongam
28.10.
  Indien  Greater Noida
04.11.
  GP Abu Dhabi  Abu Dhabi
18.11.
  USA  Austin / Texas
25.11.
  Brasilien  Sao Paolo
   
Hungaroring Programm am Freitag
09:00-09:45
 Porsche Pirelli Supercup  Freies Training
09:55-10:40
 F1 Paddock Club  Besuch der Boxengasse (Pitlane)
11:00-12:00
 Formel 1  Freies Training
13:00-14:00
 Formel 1  Freies Training
14:30-15:00 
 Porsche Pirelli Supercup  1. Qualifikation
16:15-17:00
 Formel 3000 International  1. Qualifikation
17:30-17:45
 Formel 3000 International  2. Qualifikation
   
Hungaroring Programm am Samstag
08:00-08:30
 F1 Paddock Club  Besuch der Boxengasse (Pitlane)
09:00-09:45
 Formel 1  Freies Training
10:15-11:00
 Formel 1  Freies Training
11:15-12:00
 F1 Paddock Club  Besuch der Boxengasse (Pitlane)
13:00-14:00 
 Formel 1  1. Qualifikation
15:00-16:15
 Formel 3000 International  1. Qualifikation (38+1 Runden)
16:45-17:15
 Formel 3000 International  2. Qualifikation
   
Hungaroring Programm am Sonntag
08:00-09:00
 F1 Paddock Club  Besuch der Boxengasse (Pitlane)
09:30-11:00
 Formel 1  Warm Up
10:20-11:00
 Porsche Pirelli Supercup  Rennen (16+1 Runden)
11:00-11:45
 F1 Paddock Club  Besuch der Boxengasse (Pitlane)
11:00-11:10
 Formel 1
 Drivers Briefing
11:10-11:30 
 Formel 1  Drievers Parade
12:45-13:15   Formel 1  Startaufstellung
13:30-13:45   Formel 1  Boxengasse geöffnet (Pitlane opening)
13:45   Formel 1  Boxengasse schließt (Pitlane closing)
14:00-15:50
 Formel 1  Rennen (77+1 Runden)
15:50-16:00
 Formel 1  Siegerehrung
   
Formel 1 Glossar
   
2011 traten eine Reihe von Regeländerungen in Kraft, die wichtigsten sind:
- Pro Team dürfen nur noch 350 Mitarbeiter am Boliden werkeln,
- Pirelli ist neuer Reifenlieferant,
- Der Doppeldiffusor wird verboten,
- Das Energie-Rückgewinnungssystem KERS wurde erst 2009 eingeführt, 2010 verboten und 2011 wieder zugelassen.
    
RTL-Wunschkandidat Vettel ist "Weltmeister" geworden am 14.11.2010:
Wir gönnen ihm die Freude, er soll glauben, dass er besser ist, als andere. Ob Vettels Gesamtsieg eine Eintagsfliege bleibt, ist hier keine Frage. Er ist der aktuelle Zuschauermagnet, der für Einschaltquoten sorgt. Das braucht RTL - ein deutsches Wunder!

Wir würden so gerne Vettels weltmeisterliche Fähigkeiten gegen Ferrari am liebsten in einem Honda prüfen. 

     
"Bild Zeitung" schreibt am 04.11.2010:
"Ferrari-Schummler kündigen Stall-Order vor dem Brasilien-Rennen an" und fragt:
"Wird es die verlogenste Titel-Entscheidung aller Zeiten? "

       
Grand Prix von Korea auf der neuen Piste in Yeongam am 24. 10. 2010:
Endlich einmal ein Rennen, das durch Können von erfahrenen Piloten und nicht von stärkeren Motoren entschieden wurde. Ein Superrennen, das Ex-Weltmeister Fernando Alonso in einem Ferrari gewann. Teamkollege Massa fuhr auf den dritten Platz. Ex-Weltmeister Hamilton belegte den zweiten Platz und der siebenfache Weltmeister Michael Schuhmacher kam auf den vierten Platz. Zwei Ferrari und zwei Mercedes landeten auf den ersten vier Plätzen.
   
Von den 24 gestarteten Boliden haben 15 bis zum Ziel ausgehalten. Weltmeisterschaftsanwärter Sebastian Vettel flog in der 46. Runde aus dem Rennen, weil er seinen Motor überforderte. Der Motor von Renault gab den Geist nach insgesamt 1.600 km auf. Das ist keine gute Werbung für Renault! 
 
      
Grand Prix von Japan in Suzuka am 10. 10. 2010:
Mit 0,9 Sekunden Vosprung gewinnt Sebastian Vettel das Rennen. Da muss einer schon blind sein, dem es nicht auffiel, wie Red Bull Teamkollege und Weltmeisterschaftsanwärter Webber vor dem Ziel abbremste, damit Vettel als Erster vor ihm ins Ziel kommt. Ob der deutsche Fernsehsender RTL einen deutschen Sieger für bessere Einschaltquoten oder die restlichen Rennpisten eine spannende Weltmeisterschaftstabelle für mehr Zuschauer nötig haben
? Die Beantwortung dieser Frage überlassen wir Ihnen gerne. Beide Faktoren sind von enormen wirtschaftlichlichen Interessen geprägt.
      
Formel-1 bald ohne Reifen?
Die Wirtschaftskrise macht auch der Formel 1 zu schaffen. Nachdem sich bereits mehrere Hersteller und Sponsoren aus dem Rennen zurückgezogen haben, erwischt es nun Reifenhersteller Bridgestone. Die Japaner beliefern seit 1997 die Formel 1 mit ihren Pneus. Nach dem Ausstieg von Michelin hatte Bridgestone in den zwei Saisonen 2008 und 2009 das Reifenmonopol. Nun kündigte Bridgestone an, seinen mit Ende 2010 auslaufenden Zulieferervertrag nicht weiter zu verlängern.

   
Ist Formel-1 bald am Ende?
Da ist zwar noch vieles im Nebel, es ist aber schon soviel ausgesickert, dass ein Scheich im vorderen Orient 20 Boliden mit gleichen technischen Daten bestellt hatte und diese bereits geliefert worden sein sollen. Wann und wo der neue Rennzirkus stattfindet, steht zwar noch im Nebel, aber man kann schon heute sagen, dass die Rennen mit gleich starken Motoren nur ehrlicher werden können und der künftige Weltmeister tatsächlich der beste Fahrer ist - womöglich, wenn nicht Boxenstops, gelbe und blaue Fahnen den Rennablauf bestimmen werden.

   
Das Rennen 2009 begann nach einer Reihe von Regeländerungen und es wurde sofort klar, dass diejenigen, die ihre Binsenweisheiten seit vielen Jahren mit großer Klappe in die Fernsehkameras streuten, verstummten womöglich für lange Zeit. Nichts zu hören war nach zwei Rennen von den für McLaren-Mercedes Verantwortlichen, allen voran von Norbert Haug und seinem Weltmeister Hamilton - mit nur einem Punkt in zwei Rennen befinden sie sich nur noch unter "ferner liefen". Irgendwas schein da hinter den Kulissen schon lange zu brodeln, denn ein Weltmeister nach dem anderen verlässt das Team und alle in einer Phase, als die Techniker keinen weltmesiterlichen Boliden bereitstellen können - oder gar wollen, das munkelt man auch. Nach zwei Rennen hat nun Hamilton die Nase voll und will weg, wie schon seine Vorgänger Räikkönen und Alonso in den letzten Jahren. "Lewis leidet unter seelischen Höllenqualen bei McLaren-Mercedes", meldet die Sun, die englische Parallele zur gutinformierten Bild Zeitung.

Auch das Ferrari Team scheint nach zwei Rennen in der Formel 1-Geschichte in Vergessenheit geraten zu sein und erlebte mit einem erneuten Nuller in Malaysia ein weiteres Fiasko. Die italienische Presse macht dafür den siebenfachen Weltmeister Schumacher verantwortlich, der bei den Reifenwechseln unter allen Rennställen einzig allein alles verkehrt entschied.
   
Jenson Button gewann die ersten zwei Rennen der Saison 2009, ein Name, der Honda zur Aufgabe und Kündigung bei Formel 1 führte. Nun ist er ein Favorit für den Gesamtsieg geworden und bewies damit seine Fähigkeiten, die bei Honda nicht zu tragen kamen - wir erinnern hier an die Versetzung von Villeneuve aus einem Renault in ein Honda, weil er es in der Schumacher Ära gewagt hatte, über die weltmeistermachenden Aktivitäten am grünen Tisch meckerte - wozu auch die Verstzung von Schumacher von Renault in ein Ferrari ebenfalls reichlich beitrug.
   
Aus der Gerüchteküche: Formel 1 bald am Ende?
Notiz zum Saisonende 2008
In Nordamerika findet kein Rennen mehr statt - es ist auch fraglich, wie lange noch die in der EU verbotene Zigarettenwerbung auf den Rennpisten erlaubt bleibt, ohne die das Rennen für alle ein Verlustgeschäft wäre.

Ein unerwartetes Wunder war die Entscheidung im Sinne von Ferrari keinesfalls!

Es gab schon eine Reihe von rennentscheidenden Maßnahmen für Ferrari.
Wann gab es je eine einzige rennentscheidende Maßnahme gegen Ferrari?

Der Rennabbruch, als Ferrari im Regenrennen bei Fuji 2007 die falsche Reifenwahl traf und dadurch schon nach der ersten Runde als sicherer Verlierer aussah, war sicherlich eine Entscheidung für den Gesamtsieg von Ferrari. 

Aus Insiderkreisen sickern immer mehr Details über die Machenschaften Ferraris. So wunderte sich Nigel Stepney, der frühere Chefmechaniker von Ferrari über dieses Urteil in einem Interview am 03. Oktober 2007, als er bekannt gab, wie er jahrelang mit technischen und renntaktischen Informationen aus dem McLaren Rennstall versorgt wurde. Auch die Äußerung von Norbert Haug von McLaren läßt einiges erahnen. Er findet das Urteil ungerecht und begründete seine Meinung mit der gleichzeitigen Spionage von Renault gegen McLaren, wovon die "FIA" nicht einmal hören will.

Es ist schon magisch, wie die "FIA" und mit welcher Legitimität seit Jahren im Sinne von RTL-Zuschauermagnet Schumacher und damit konsequent für Ferrari Entscheidungen traf. Das ging schon los, als Schumacher den Briten Daimond Hill von der Piste schubste, dafür in einem "FIA"-Urteil nicht bestraft und so Weltmeister werden durfte. Wie oft wurden schon bei Ferrari tiefer als erlaubt montierte Bodenplatten entdeckt? - immer ohne Konsequenzen, die die Anzahl der Weltmeisterschaften von Schumacher hätten schmälern können. Die Spionageaffäre 2007 bekam Ferrari trotzdem zu spüren und ihre Siegesserie brach plötzlich ab, als bei Ferrari erneut tiefergelegte Bodenplatten bekannt, bzw. ausspioniert wurden - und schon wieder ohne Konsequenzen am grünen Tisch. Warum auch immer, hinter dem vielfachen Weltmeister Schumacher stand schon während seiner gesamter Karriere ein Stern mit einem großen Fragezeichen. Nach der Abqualifikation von Daimond Hill am grünen Tisch folgte die Geschichte mit Jaques Villeneuve, als Schumacher dem Formel-1-Newcomer aus Kanada in einem gleichwertigen Boliden von Renault in der Weltmeisterschaft klar unterlag. Vielleicht damit es nicht wieder passiert, Villeneuve durfte danach nur noch im sicheren Looser Honda fahren und Schumacher bekam einen Superschlitten von Ferrari. So werden bei Formel 1 die Weltmeister am grünen Tisch gemacht. - Wie sollte Vielleneuve seinen Weltmeistertitel verteidigen im Honda? Als Vielleneuve sich über eine Reihe von Ungerechtigkeiten hinter den Kulissen der Formel-1-Organisation auspacken wollte, bekam er einen Maulkorb durch die Androhung einer drastischen Geldstrafe und des Rauswurfs aus dem Formel-1-Zirkus. Er schwieg und hörte früher auf, als geplant, womöglich nach einer kräftigen Abfindung. - Erfolg mit  Skrupel - müßte das Motto bei Formel-1 heißen!
 
Pressestimmen zur Spionagenaffäre
nach der drastischen "FIA"-Entscheidung am 13. September 2007:
 
La Repubblica (Italien):  "Schwere Strafe: Die McLaren-Spione bekommen keinen Konstrukteurs-WM-Titel. Aber das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Was für ein Chaos für 2008. So wird es nie enden. Montezemolo ist zufrieden, aber nur teilweise. Das Urteil lautet: Ihr habt betrogen, also habt ihr keinen Sieg verdient." 
 
Corriere della Sera (Italien): "McLaren bestraft, die Piloten sind gerettet. Das ist eine Justiz mit doppelter Heuchelei! Ein schwarzer Tag für den Sport und jeden, der glaubt, in der Formel 1 gebe es noch eine Ethik. Etwas Schlechteres hätte sich die FIA nicht ausdenken können. Man wollte das Image der Formel 1 und die laufende WM retten, deshalb hat man nur das Team bestraft. So aber wird keine Gerechtigkeit erzielt. Diejenigen, die die Formel 1 regieren, denken nur ans Geld." 
 
The Telegraph (England): "Hamilton darf weiter von der WM träumen. Aber er steckt trotzdem in einem Dilemma. Denn hinter seiner Zukunft bei McLaren steht ein großes Fragezeichen. Das gilt für die ganze Formel 1. Es scheint, als liege der Sport in Trümmern."
 
   
Hungaroring-Info & Glossar
   
Das Rennen 2011 verlief am Hungaroring ungewöhnlich. Seit 26 Jahren an höllische, über 30°C Temperaturen und Trockenheit gewohnt, erlebten die Piloten zum zweiten Mal nach 2006 ein Regenrennen, nun bei Temperaturen um 16°C. 2006 in Honda, diesmal in McLaren Mercedes gewann Jenson Button beide Regenrennen. 2006 feierte Button seinen ersten Sieg überhaupt.
Hungaroring-Siegerpodest-2011 
Der Sieger 2011 ist Jenson Button in McLaren Mercedes vor Sebastian Vettel in Red Bull und Fernando Alonso in Ferrari. Vierter wurde Lewis Hamilton in McLaren Mercedes, der lange als sicherer Sieger aussah, aber zwei Fahrerfehler ihn auf den vierten Platz zurückwarfen. Den Dreher am Ende einer besonders nassen Kurve in Runde 47 hätte er noch als Sieger überlebt, aber ein mislungener Reifenwechsel bescherte ihm eine zusätzliche Boxengassenfahrt mit rd. 20 Sekunden Zeitverlust und eine weiteren 20 Sekunden Durchfahrtstrafe in Runde 57. Mit insgesamt 6 Reifenwechsel verzockte er sich den Sieg.

   
Während Red Bull Fahrer
Sebastian Vettel die ersten 8 Rennen der Saison 2011 in Serie gewann, konnte er am Hungaroring dem Sieger nur noch das Wasser reichen.
   
Vettel verlor nach seiner Siegesserie nun das dritte Rennen hintereinander und die Konkurrenz beginnt schon zu lästern: Button meint, McLaren Mercedes hat technisch stark aufgeholt und die Spitze erneut erobert. Gazzeto dello Sport bemängelt bei Vettel, dass er ein schlechter Verlierer ist, begreife noch immer nicht, dass seine Zeit abgelaufen ist und könne dabei seine Enttäuschung kaum noch verbergen.   
    
Siegerpodest in 2008
von links:
Zweiter Timo Glock in Toyota, Sieger Kovalainen in Mercedes, Dritter Raikkönen in Ferrari.
   
Glock-Kovalainen-RaikkonenDas Rennen 2007 verlief ungewöhnlich und wurde womöglich vor dem Rennen am grünen Tisch entschieden. Alonso - bisher mit 24 Jahren jüngster Weltmeister - insgesamt zweimal mit dem Renault-Team in den Jahren 2005 und 2006. Nach dem Wechsel zu McLaren-Mercedes erhoffte er die Fortsetzung seiner Erfolge. Doch Newcomer und Teamkonkurrent Hamilton (nur 22 Jahre alt) kreuzt seine Hoffnungen und führte vor dem Rennen am Hungaroring in 2007 die Rangliste in der Fahrerwertung an.

Beim Grand Prix 2007 in Budapest hatte sich die Auseinandersetzung der beiden Titelkandidaten im Silberpfeil-Cockpit zugespitzt. Alonso hatte kurz vor dem Ende der Qualifikation mit einem ungewöhnlich langen Boxen-Stopp seinen Teamkollegen blockiert. McLaren-intern wurde Hamilton eine Mitverantwortung gegeben, da er entgegen der Anweisu
ng zu Beginn des letzten Qualifikationsteils seinen Rivalen nicht überholen ließ. Die Formel-1-Juroren haben Alonso vor dem Start von der Pole auf den sechsten Rang versetzt und das McLaren Team bestraft, indem die Punkte in den Konstruktions-Punktewertung nicht mitberechnet werden sollten.

Hamilton siegte zum dritten Mal in dieser Saison, dieses Mal vor Raikkönen (Ferrari) und Nick Heidfeld (BMW), Alonso wurde vierter. Drei Tage nach dem Rennen hat McLaren gegen die Entscheidung der Rennkommissare Einspruch eingelegt, durch den die Silberpfeile 15 Punkte in der Teamwertung verloren haben. Damit muss das Berufungsgericht des Motorsport-Weltverbandes FIA, das am 13. September auch über die Verwicklungen von McLaren-Mercedes in die Spionage-Affäre befindet, über den Fall entscheiden. Ein Termin für die weitere Verhandlung steht noch nicht fest.

   
Aus der Budapester Zeitung vom 28. August 2002:

Barrichello-Todt-Schumacher-Schumacher"Beim Formel-1-Grand-Prix vergangene Woche auf dem Hungaroring waren auf der Strecke die Verhältnisse klar: Ferrari holte nun auch den Konstrukteurs-Weltmeistertitel. Doch die Zukunft der Rennstrecke ist nicht so stabil, wie die sportliche Leistung der italienischen Rennboliden. Im Vergleich zum Zuschauerrekord 2001 verbuchte man einen Rückgang von 30 Prozent. Obwohl Bernie Ecclestone mit der Organisation zufrieden war, bleibt unklar, ob nach 2006 noch Formel-1-Rennen in Mogyoród gefahren werden.

Bild: Ferrari-Pilot Rubens Barichello (links) gewann den Großen Preis von Ungarn vor Michael und Ralf Schumacher. Ferrari-Teamchef Jean Todt (zweiter von links) feierte mit."

Zum 17. Großen Preis von Ungarn am 18. August 2002 pilgerten 70.000 Zuschauer, dies bedeutet einen deutlichen Rückgang im Vergleich zum mit 100.000 Besuchern ausverkauften Rennen letztes Jahr. Angesichts des vorzeitigen Titelgewinns durch Michael Schumacher und der allgemeinen Tourismusflaute war der schwächere Besucherstrom auch nicht überraschend.

Die für die Abwicklung des Rennens verantwortliche Hungaroring Sport Rt. ging auch von weniger Zuschauern als im Vorjahr aus, doch hoffte man darauf, dass die Einnahmen aus dem Kartenverkauf, die letztes Jahr drei Milliarden Forint betrugen, sich in etwa halten lassen. Zwar gibt es noch keine offiziellen Zahlen, aber dass die Hoffnung von Hungaroring Sport ein Wunschtraum war, steht jetzt schon fest. Selbst optimistische Schätzungen gehen von Einnahmeneinbußen beim Kartenverkauf in Höhe von mehreren hundert Millionen Forint aus.
   
Mit der Organisation und dem Rennverlauf, bei dem Rubens Barichello souverän vor Michael Schumacher und Ralf Schumacher siegte und somit Ferrari zur Konstrukteurs-Weltmeisterschaft verhalf, zeigten sich die meisten Teams und vor allem auch Bernie Ecclestone zufrieden. Dieser traf sich am Rande des Rennens mit dem ungarischen Sportminister György Jánosi, bei den Verhandlungen ging es allerdings nur um Allgemeines. Über den kritischen Punkt, dem Abschluss des Vertrags, der dem Hungaroring die Austragungsrechte für Formel-1-Rennen zwischen 2006 und 2011 sichern würde, wurde nicht gesprochen. Noch vor zehn Monaten hieß es, Ungarn sei höchst interessiert und könnte sich als die weltweit erste Rennstrecke die Formel-1-Austragungsrechte für die Periode von 2006 bis 2011 sichern.
   
Aus ungarischen Zeitungen nach dem Rennen 2002 
Nachrichtentitel
- hier de Übersetzungen:

"Keine einzige Überholung, das Rennen wurde beim Boxenstopp entschieden, manche meinen sogar, von den PR-Werbestrategen des Formel-1 Zirkus"

"70.000 Zuschauer wissen nicht mehr, was Formel-1 mit Sport zu tun hat"

"Gänsemarsch im Eiltempo"

"Zukunft des Hungarorings ungewiss - Formel-1-Rennwochenende mit Millionenverlust"

"Was sieht man im RTL überhaupt?"

Formel 1 wird in Ungarn als die Nachfolgesendung der vielen CATCH Kämpfe im deutschen TV-Sender RTL angesehen, deren Übertragung erst dann eingestellt wurde, als Schüler aus Grundschulen begannen die Eltern bohrend zu fragen, warum kein Knochen bricht, wenn beim RTL-CATCH der Kopf des Gegners in die Eisenstange gehauen wird?

    
Pressemeldungen vor dem Hungaroring-Rennen im Jahre 2002:

Dass die Verhandlungen jetzt erst einmal auf Eis gelegt worden sind, mag auch daran liegen, dass auch Bernie Ecclestone nicht mehr so sorglos planen kann, wie noch vor einigen Jahren. Denn die großen Autohersteller haben angedroht, ab 2008 ihre eigene Rennserie zu starten. Sie wollen, dass die graue Eminenz der Formel 1 die Verteilung der Formel-1-Profite nach dem Ablauf des Concorde-Vertrags 2007, der das meiste Geld an Ecclestones Unternehmen weiterleitet, ändert. Nichts belegt die Ernsthaftigkeit der Absichten der Autofirmen besser, als die erfolgte Gründung einer für die Organisation der neuen Rennserie verantwortlichen Firma.
 
19. August 2001: Michael Schumacher hat seinen vierten WM-Titel beim GP von Ungarn 2001 eingefahren: Unser Schumi hat sich endgültig in die Geschichtsbücher der Formel 1 gefahren. Erstmals seit Alberto Ascari 1952/53 hat damit ein Ferrari-Pilot seinen WM-Titel verteidigt. Mit 51 GP-Erfolgen liegt Schumi jetzt gleichauf mit Rekordsieger Alain Prost. Ferrari ist auch Team-Champion: Der Doppelsieg in Ungarn hat Ferrari nicht nur die Fahrer-WM eingebracht. Dank des zweiten Platzes von Rubens Barrichello sind die Roten auch in der Konstrukteurs-Wertung nicht mehr einzuholen.

18. August 2001: Der Hungaroring bleibt mindestens bis 2006 im Rennkalender, Bernie Ecclestone hat den Vertrag mit Hungaroring um fünf Jahre verlängert.

   

Wir fordern Rennen

- ohne Boxengasse;
- kein Nachtanken;
- Katalysatoren für den Umweltschutz;
- keine Anweisung zum Überholen lassen - Abschaffung der blauen Fahne! 
- gleiche Motoren für angeblich weniger gute Fahrer,
nicht Zuschauermagnete, sondern die besseren Fahrer sollen die Sektflaschen öffnen, aber vor allem:
Der siebenfache "Weltmeister" und RTL-Zuschauermagnet Schumacher soll seine Formel-1-Tauglichkeit in einem Honda beweisen! ....In einem Renault triumphierte Newcomer Jacques Villeneuve über "Weltmeister" Schumacher im Jahre 1997, der damals in einem gleichwertigen Renault fuhr. Damit so ein Malheur den RTL-Marlboro Werbeträgern nicht nochmals passiert, wurde der wahre Weltmeister Villeneuve bei Renault mit so schlechten Motoren beliefert, dass er im 12. Rennen erstmals über die Ziellinie fahren konnte. Als er dann zu Honda wechselte und darin seine Chancenlosigkeit gegen Mercedes und Ferrari sah, beendete er seine Formel-1 Laufbahn. Wir würden gerne sehen, ob Superstar Schuhmacher in einem Honda je einen Punkt gegen Ferrari hätte sammeln können! Aber der Werbesender RTL aus Köln benötigt einen deutschen Sieger für bessere Einschaltquoten in Deutschland....
   
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Boxenluder

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