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Wildgerichte - vadas ételek

 

Hasen-Pörkölt

   

Zutaten: 6 Hasenkeulen, 100 g Räucherspeck, 100 g Fett, 2 Zwiebeln, 6 Knoblauchzehen, Paprikapulver 10 g edelsüß und 5 g rosenscharf, 1 TL Salz, 1 TL Tomatenmark, 2 gelbspitze Paprikaschoten, 0,5 l roter Sauvignonwein.
   
Zubereitung: Die Keulen von Haut und Sehne befreien, an den Gelenken zertrennen, waschen und mit dem Räucherspeck spicken. In der Fettpfanne die gehackten Zwiebeln glasig werden lassen, die Keulen darin anrösten und mit dem Paprikapulver bestreuen, öfter wenden, anbraten, die Pfanne mit dem Rotwein füllen. Knoblauch, Salz, Tomatenmark dazugeben und das Fleisch zugedeckt dünsten, öfter wenden.
   
Wenn das Fleisch gar ist, die Paprikastreifen in der Pfanne kurz weichkochen und abschmecken.
   
Serviervorschlag: Salzkartoffel als Beilage, Spätburgunder vor dem Essen und ein Sekt oder Bier nachher
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Reh- oder Hirschpörkölt

   

Zutaten: 1 kg Reh- oder Hirschkeule (ohne Knochen), 1 Batzen Fett, 2 Zwiebeln, 9 Knoblauchzehen, Paprikapulver 10 g edelsüß und 5 g rosenscharf, 1 Priese gemahlener Kümmel, Salz, 1 große Mohrrübe, 1/4 Sellerieknolle, 1 gelbspitze Paprikaschote, 1 EL Tomatenmark, 1/2 Flasche roter Sauvignonwein, 1 kg Erdäpfel.

Vorbereitung: Die Haut und Sehnen vom Wildbret entfernen, das Fleisch grob würfeln, waschen und ins Eiswasser legen.

Das Gemüse und die Erdäpfel in kleine Würfel schneiden, waschen.

Zubereitung: Im Fleischtopf die feingehackten Zwiebeln im Fett glasig werden lassen, mit Paprikapulver und Knoblauch vermischen, das Fleisch darin anrösten, Salz, Kümmel, Tomatenmark zugeben, das Fleisch 10 Minuten lang anbraten, dabei oft umrühren. Gemüse, Rotwein und etwas Wasser zugeben und zugedeckt dünsten. Ist das Fleisch gar, kann man die Erdäpfel und die in Streifen geschnittene Paprikaschote dazugeben und weiterkochen, bis die Erdäpfel gar sind.

Serviervorschlag: Kräuterschnaps vor dem Essen und Bier danach. Blattsalat oder auch Blaukraut als Beilage
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Reh-, Hamel- oder Ziegenrücken

   

Zutaten: 1 Rehrücken (ca. 2,5 kg), 1/2 TL Salz, 10 g Thymian, 10 g Rosmarin, 10 g Majoran, 5 g frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, 5 g frisch gemahlener Koriander, 10 frisch gemahlene Wacholderbeeren, 5 Knoblauchzehen, 1/2 l süßer Rotwein. 1 kg Apfelrotkraut, viel Backobst, möglichst Birnen, Quitten, Pflaumen und auch Aprikosen.
   
Zubereitung: Backofen auf 200°C vorheizen. Rehrücken von Haut und Sehnen befreien, mit der Gewürzmischung bestreichen. Im offenen, eingefetteten und vorgeheizten Römertopf im Backofen 10 Minuten lang von allen Seiten anrösten, dabei 2-3 mal wenden. Apfelrotkraut um das Fleisch herum verteilen und Backobst reichlich am Fleisch verteilen, Fleisch und Kraut mit dem Rotwein begießen, Topf mit dem im Wasser getränkten Römertopfdeckel bedecken und ca. 30 Minuten lang backen.
   
Serviervorschlag: Mit Salzkartoffeln, Kartoffelcroquetten oder Mehlteignockerln anrichten. Fast alle dunklen Saucen sind geeignet, vor allem Hagebutten-, rote Johannisbeer- und Himbeersaucen sind empfehlenswert (bloß keine Preiselbeeren!). Vor dem Essen trinkt man gerne Sekt oder einen roten Sauvignonwein, nach dem Essen einen süßen Weißwein der Sorten Lindenblütler (Egri Hárslevelű), Zweigelt aus Tihany oder einen Graumönch vom Plattensee (Badacsonyi Kéknyelű)
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Wildschwein-Schmorbraten

   

Zutaten: 1 kg Keule mit Schwarte, 30 g Salz, 1 Bund Suppengrün aus Mohrrüben, Petersilienwurzel, Sellerie. 1 Zwiebel, 3 Knoblauchzehen, 5 Pfefferkörner, 5 Wacholderbeeren, 1 g Thymian, 1 Lorbeerblatt, 0,5 l Rotwein, 100 g Meerrettich, 1 Zitrone, 250 g Hagebuttenmarmelade. 1,5 kg festkochende Kartoffeln.

Die vorbereitete Keule wie Rollschinken zubinden, sodass die Schwarte außen ist.

Die dickeren Teile des geschälten und gewaschenen Suppengrüns à la Julienne in feine Streifen schneiden und in das Fleischtopf geben. Das restliche Suppengrün mit wenig Wasser in einem zweiten Topf aufsetzen. Salz, Zwiebel, Knoblauch Pfefferkörner, Wacholderbeeren zugeben und aufkochen. Das Fleisch zugeben, Rotwein draufgießen und zugedeckt etwa 3 Stunden lang schmoren, dabei öfter wenden und nur soviel Wasser nachgießen, dass das Fleisch bedeckt bleibt. Das Fleisch soll gerade gekocht, jedoch nicht zerkocht werden. Das Fleisch herausnehmen, Bindfaden entfernen.  

Während das Fleisch schmort, das feingeschnittene Suppengrün im Salzwasser gar kochen.

Serviervorschlag: Das Fleisch in 1 cm dicke Scheiben schneiden und halb übereinander auf eine Servierplatte legen, mit der Rotweinsauce übergießen. Zitrone in dünne Scheiben schneiden und mit dem Petersiliengrün auf das Fleisch legen. Hagebuttenmarmelade und geriebenen Meerrettich in getrennten Schälchen auftischen. Dazu Salzkartoffel servieren
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Gefüllter Fasan à la Graf Széchenyi

   

Gefüllter FasanZutaten: 3 Fasane, 200 g Räucherspeck, 20 g Salz, 1 g Majoran, 100 g Butter, 200 g Gänseleber, 200 g Pfifferlinge, 300 g Reis, 1 g gemahlener weißer Pfeffer, 1 Bund Petersiliengrün, 1 Zwiebel, 1 EL Tomatenmark, 20 g Mehl, 2 Eier.

Vorbereitung: Die Fasanen ausnehmen, von innen und außen gründlich waschen, das Innere leicht salzen. Räucherspeck in dünne Streifen schneiden und damit die Bruststücke und Keulen spicken.

Füllung: 1. Reis in einer Keramikpfanne mit der doppelter Menge Wasser auffüllen, Salzen und die Hälfte der Butter darauf verteilen - in der Bratröhre fertig garen. 2. In einem Topf die restlichen Butter zergehen lassen, die feingehackte Zwiebel darin  glasig werden lassen, in Würfel geschnittene Gänseleber und die kleingehackten Pfifferlinge dazugeben. Würzen mit Salz, Pfeffer, Majoran und frischgewiegter Petersilie. Die rohen Eier in den gebackenen Reis mischen, die gebratene Leber und Pfifferlinge beimengen. Die Fasanen damit füllen und zubinden.

Fasan backen: Die gefüllten Fasanen leicht salzen, in einer eingefetteten Bratpfanne in der Backröhre knusprig braten - dabei öfter begießen, am besten mit einem süßen Rotwein, wie Spätburgunder.

Sauce: Das Fett aus der Bratpfanne mit dem Tomatenmark und Mehl zur Bratensauce verrühren - bloß kein Mondamin! 

Serviervorschlag: die Keulen auf einen Servierteller legen und die Füllung darauf ausbreiten. Die schräg geschnittene Brustteile darauf legen. Mit der Bratensauce begießen. In Butter gedünstete Apfelscheiben drauflegen. Kopfsalat als Beilage
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Ungarn-Tourist Team                                                                                                               

   
   

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Sie wollen endlich mal ein Gulasch nach Originalrezept in Budapest genießen. Dann nichts wie hin.
Das Essen in Ungarn ist fett und schwer, damit muss man einfach rechnen, wenn man in Ungarn einen Urlaub macht.
Zur ungarischen Küche gehört nun mal das Schmalz. Als Geschmacksträger bringt es die Zwiebeln und den Paprika zur Geltung.
Es ist viel gesünder, als sogenannte Ernährungsberater in Deutschland denken, denn
der Mensch kann die genetisch vorhandene Abwehrkraft gegen den Krebs nur durch fettes Essen und viel Bewegung stärken.
Niemand sagt, dass man viel essen muss!